Von der Berührung zum Kontakt – Wochenendseminar

Vom 12.-13. März geht es vor allem um die beiden Eutonie-Prinzipien Berührung und Kontakt. Umgangssprachlich werden beide Begriffe synonym gebraucht, aber in der Eutonie werden sie differenzierter betrachtet, denn es hat unterschiedliche Auswirkung auf unseren Tonus, ob wir uns auf eine Berührung oder den Kontakt einstellen. Außerdem werden Sie die unterschiedlichsten Eutoniematerialien kennen lernen. Und es geht natürlich um unser größtest (Sinnes)-Organ, die Haut.

Mit Hilfe von Berührung und Druck stimulieren wir aber nicht nur die Haut als äußere Hülle, sondern auch die Tiefenschichten (Muskeln, Faszien, Knochen) unseres Körpers. Wir ertasten unsere äußeren Formen und ergänzen sie durch Wahrnehmungsübungen, die helfen, ein Gefühl für den „eigenen Raum“ zu bekommen und im eigenen Körper zu Hause zu sein.

Wie gelingt es, bei mir zu sein und gleichzeitig nach außen zu gehen? Nachdem wir über die Berührung unsere Körpergrenze erfahren haben, spüren wir in einem zweiten Schritt über die eigene Körpergrenze hinaus: vom Innenraum zum Außenraum, von unserer Haut zum Material, zum Boden oder zu einem anderen Menschen. Die Bereitschaft und die Absicht, unserem Gegenüber zu begegnen, wirkt tonusregulierend. Fixierungen, Schmerz und Spannung können sich lösen. Das Eutonieprinzip „Kontakt“ stärkt auch die Fähigkeit zum sozialen Miteinander.

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