Meditation des ganzen Menschen

Eine Meditation des ganzen Menschen

Eutonie, eine Meditation des ganzen Menschen

Kurzdarstellung

Eutonie - eine Meditation des ganzen Menschen

Erfahrungen und Betrachtungen zur Eutonie Gerda Alexander und Alfons Rosenbergs Kreuzmeditationen
von Martina Kreß, Düsseldorf 2005

Die Abschlussarbeit, die ich für die Diplomierung an der Eutonieschule Gerda Alexander geschrieben habe, ist eine Fortschreibung meine Abschlussarbeit an der "Vlaamse-Eutonie-School" 1992.

Diese erste Arbeit wurde von mir in vielen Teilen ergänzt und erweitert. Der Prozess des Schreibens war für mich wie ein innerer Dialog mit Gerda Alexander und Alfons Rosenberg. Ich setze das, was ich in ihren Büchern las, miteinander in Verbindung und suchte darin Anregungen, Bestätigungen eigener Erfahrungen und Antworten auf Fragen, die sich mir in der Beschäftigung mit der Eutonie stellten.

Im ersten Kapitel stelle ich Kreuz, Kreis und Spirale als „Ursymbole“ und „Schlüssel zum Verständnis des Menschen“ vor.

Im zweiten Kapitel werden die Eutonieprinzipien diesen Symbolen zuzuordnen. Ziel ist eine Veranschaulichung der Prinzipien:

  • Der Kreis - ein Bild für das „Umhüllende“ und „Berührende“. Hier geht es um die Themen: Haut und Berührung, innere Räume, Kontakt, aber auch um die Frage nach der spirituellen Dimension der Eutonie.
  • Das Kreuz - ein Bild für Verlängerung, Widerstand und Aufrichtung, die Prinzipien: Verlängerung, Druck, Transport werden beschrieben, am Ende des Unterkapitels gibt es einige Überlegungen zum Thema: Wachsen am Widerstand.
  • Das dynamische Kreuz und die Spirale - ein Bild für die eutonische Bewegung. Die Prinzipien Zeichnen und Zeichnen mit Verlängerung, Knochenbewusstsein werden betrachtet und die Torsion als „Spiralbewegung“ in der eutonischen Bewegung und in den Knochen beschrieben.

Das dritte Kapitel schaut auf das „menschliche Kreuz“ in einer Verbindung von Anatomie und Gestaltsymbolik: Das Becken als „unteres Kreuz“ und der Schultergürtel als „oberes Kreuz“ und die sie verbindende Wirbelsäule. Ich beende dieses Kapitel mit Überlegungen zum „Rückgrat“ des Menschen.

Im vierten Kapitel stelle ich die Methodik der "Muskelketten“ nach Godelieve Denys-Struyf dar, die in der flämischen Eutonieschule im Rahmen des Anatomieunterrichts gelehrt werden. Auch hier finden wir die Kreuzsymbolik wieder. Muskelketten, die der vertikalen Achse (Persönlichkeitsachse) und der horizontalen Achse (Beziehungsachse) zugeordnet werden.

Die praktische Anwendung der Kreuzmeditation in Zusammenhang mit der Eutonie Gerda Alexanders steht im fünften Kapitel im Vordergrund. Die Arbeit am Boden, Rückenlage, Strecken und Dehnen, Fußstütze-Rückenstütze-Transportweg, Repousser in Bauchlage und Kontrollstellungen setze ich in Beziehung zu Alfons Rosenbergs „vorbereitenden Übungen im Liegen“, denen sich die Übungen im Stehen anschließen: Auf die Füße kommen, sich aufrichten, Schwingen, Raum gewinnen, die Arme ausbreiten und das Kreuz meditieren.

Im sechsten Kapitel betrachte ich den Zusammenhang von Eutonie und Meditation und verbinde sie mit meinen durch meinen beruflichen Kontext erworbenen Erfahrungen mit dem meditativen Mandala-Malen und meditativern Tanz. Dass die Eutonie auch im Alltag zu mehr Achtsamkeit führt, ist eine Erfahrung, die ich am Ende dieses Kapitel beschreibe.

Im siebten und letzen Kapitel geht es um den besonderen Focus meiner zweijährigen Ausbildungszeit an der Gerda Alexander Schule in Offenburg: Die Eutonische Bewegungsgestaltung und Eutonie-Therapie. Hier reflektiere ich meine Erfahrungen mit der Arbeit an den Studien und Einzelbehandlungen sowie meine Rolle als Eutonie-Lehrerin und Therapeutin.

Da Vinci Mensch

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