Muße

Muße: Sich einfach mal dem Nichtstun überlassen, alle Aktivitäten ruhen, die Seele baumeln lassen, vielleicht auf  das Licht eine Kerze schauen, den Gedanken nachhängen…

Das ist eine Sehnsucht, die mich jedes Jahr besonders um die Weihnachtszeit herum überkommt. Und wie selten gebe ich dieser Sehnsucht Raum, da doch gerade am Ende des Jahres noch so viel getan und erledigt werden muss…

Jetzt, zwischen den Jahren, wie man so sagt, gelingt es schon etwas besser. Ich nehme mir Zeit dafür, das Vergangene noch einmal anzuschauen und zu verabschieden, um bereit zu sein für das Neue, das kommen will.

Und ich habe Zeit zum Lesen und da fällt mir in  einem Buch (Wie Sie unvermeidlich glücklich werden – eine Psychologie des Gelingens) ins Auge, was Aristoteles zum Thema sagt (in den Worten von Manfred Lütz):

„Muße braucht man zum wahren Glück, also völlig zwecklos, aber höchst sinnvoll verbrachte Zeit.

Mußezeit ist keine Arbeitszeit und schon gar keine Erholungszeit für Arbeit. Im Gegenteil. Wir arbeiten, um Muße zu haben, sagt Aristoteles. Muße ist aber auch keine einfach passiv und lustlos verbrachte leere Zeit, also keine bloße Freizeit.

Muße ist vielmehr intensiv gelebte Zeit, in der man über die Welt und die Menschen nachdenkt,
sich mit Freunden trifft oder Kunst betrachtet.“

oder auch Eutonie übt, denn Eutonie hilft, das Zeit zur intensiv gelebten Zeit wird. In diesem Sinne – jetzt ist Zeit für Muße…

©Martina Kreß

PS. Den nächsten Eutonie-Kurs findest du hier: Eutonie-Seminare

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